Qualität. Heimat. Nachhaltigkeit.

- umweltfreundlich, ressourcenschonend, sozial -

Der Umwelt zuliebe

Ebenso großen Wert wie auf die Qualität unserer Produkte legen wir auf einen schonenden Umgang mit der Natur.

Bereits seit Jahrhunderten ist es Aufgabe der Landwirtschaft, produktiv zu sein, um die Lebensgrundlage der Bevölkerung zu sichern.
Dabei darf es aber nicht zu einer Verknappung der endlichen Ressourcen und Flächen kommen. Um das zu erreichen sind innovatives Denken und Handeln, ein schonender Umgang mit der Natur und nachhaltiges Wirtschaften eine Notwendigkeit, der wir gerne nachkommen.
Neben der ökonomischen und ökologischen Entwicklung sehen wir aber auch die soziale Komponente als eine unserer Aufgaben an.

Unser wesentliches Anliegen ist die optimale Nutzung ertragreicher Flächen für die Erzeugung unserer Produkte und die Förderung natürlicher Ressourcen.
Dieses Anliegen verwirklichen wir durch die Umsetzung verschiedenster Projekte, aber auch im täglichen Umgang mit der Natur.

UNSERER NACHHALTIGKEITS-PROJEKTE:

 

 

Extensive Ackernutzung

Gemeinsam mit der biologischen Station des Rhein-Kreises Neuss haben wir ein Konzept zur Extensivierung einer bisher intensiv genutzten Ackerfläche entwickelt. Dabei wird eine sinnvolle und nachhaltige Fruchtfolge eingehalten und sowohl auf Düngung als auch auf Pflanzenschutz verzichtet. Da es sich bei der Fläche um einen mageren, sandgeprägten Standort handelt, ist die Entwicklung einer typischen Flora der Sandäcker zu erwarten. So kommen in diesem Gebiet Arten wie beispielsweise der Bauernsenf sowie entsprechende Vogelarten und der Feldhase wieder vor. Insbesondere zum Schutz der Tierarten wird Getreide in doppeltem Saatreihenabstand eingesät. Weiterhin wird auf die Ernte verzichtet. Die über 3000 Quadratmeter große Fläche grenzt unmittelbar an das Naturschutzgebiet „Wahler Berg“ an und fügt sich somit gut in die Landschaft ein.

 

 

 

Bienenhotel

Von den über 560 in Deutschland beheimateten Wildbienenarten sind über 40 Prozent gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Einige dieser Arten bauen ihre Nester oberirdisch, für die ein ausreichendes Angebot an Nisthilfen daher von hoher Bedeutung ist. Dieser Aufgabe nehmen wir uns gerne an und haben mit großer Sorgfalt und viel Leidenschaft ein Bienenhotel gebaut, in dem sich bis zu 1000 Wildbienen einnisten können.

 

 

 

Lerchenfenster – kleine Saatlücken mit großem Nutzen

Die Feldlerche ist ein typischer Brutvogel der rheinischen Agrarlandschaft. Die Bestände sind in den letzten Jahren jedoch so massiv zurückgegangen, dass die Feldlerche heute als gefährdet gilt und in die „Rote Liste“ aufgenommen wurde. Sie findet ihre Nahrung auf Äckern und Wiesen und legt auch dort ihre Nester an. Im Frühjahr sind die Getreidefelder aber schon so dicht, dass die Nahrungssuche extrem erschwert wird und nur noch die erste von eigentlich bis zu drei Bruten möglich ist.

Deshalb haben wir zum Schutz der Feldlerche auf unseren Getreidefeldern sogenannte „Lerchenfenster“ angelegt. Dabei handelt es sich um Fehlstellen, die von uns durch das Ausheben der Sämaschine angelegt werden, um so den Lebensraum für Feldvögel verbessern. Die Fehlstellen werden von den Feldlerchen neben der Brut auch zur Orientierung und als Landeplatz genutzt. Auch Rebhühner, Goldammer und Feldhasen profitieren von den Fehlstellen.

 

 

 

Blühwiesen und Ackerrandstreifen

Entlang unserer Felder rund um unseren Hof haben wir einige sehr arten- und blütenreiche Blühstreifen und -wiesen angelegt. Diese bestehen aus Wildarten heimischer Herkunft wie beispielsweise Wiesenkerbel, Margerite und Johanniskraut. Dies trägt zu einer Steigerung der Biodiversität bei und unterstützt Insekten, Vögel sowie Nieder- und Hochwild mit einem reichhaltigen Äsungsangebot.

 

 

 

Streuobstwiesen-Initiative

Früher gab es im Rheinland an jedem Bauernhof Baumgärten, die auch „Bongerte“ genannt wurden. Diese dienten als Weiden für das Vieh und zur Versorgung der Bevölkerung mit Obst und Obstkraut. Im Laufe der Zeit wurden die für das Rheinland typischen „Bongerte“ jedoch aufgegeben und überbaut.

Die traditionelle Streuobstwiese hat aber nicht nur einen kulturellen, sondern auch einen sehr hohen ökologischen Stellenwert, da sie vielen Vogel- und Insektenarten einen wertvollen Lebensraum bietet. Durch die Pflege und Bewirtschaftung unserer neu angelegten Streuobstwiesen tragen wir zur Erhaltung alter, seltener und ungespritzter Obstsorten bei und schaffen gleichzeitig einen wertvollen Lebensraum.

 

 

Summender Forsterhof

In Zusammenarbeit mit einem Imker bietet unser Hof Platz für die Haltung von Bienenvölkern.
Eine Vielzahl aller Wild- und Nutzpflanzen, unter anderem auch die Streuobstwiesen, sind auf die Bestäubung der kleinen Helfer angewiesen.

Sehr gerne unterstützen wir daher den Imker und bieten ihm und seinen Bienen auf unserem Hof Platz für seine Arbeit.

 

 

Schwarzpappeln

Von etwa 35 Pappelarten der nördlichen Halbkugel sind, außer der Schwarzpappel, nur noch zwei weitere in Mitteleuropa heimisch.
In Deutschland wird die Schwarzpappel als „stark gefährdet“ eingestuft und in der Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen aufgeführt.
Die Vernichtung ihrer natürlichen Lebensräume und die Grundwasserabsenkung stellen eine große Gefahr für das Weidengewächs dar.
Besonders tragisch ist, dass durch die Verdünnung der Weidengewächsdichte Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten vernichtet werden.

 

  

Kopfweiden

Die Kopfweide ist ein typischer Baum des Niederrheins. Zweige und Äste wurden früher für die Korbflechterei und in Verbindung mit Lehm als Baumaterial für Häuserwände benötigt. Das Holz wurde für Besen- und Gabelstiele, Zaunpfähle und anderes verwendet. Durch den Rückgang der natürlichen Lebensräume sind auch die Kopfweiden selten geworden.
Auf unseren Feldern und Wiesen gibt es aber noch einen großen Bestand von hundertjährigen Kopfweiden und Schwarzpappeln.
Durch die Pflege dieser Bestände leisten wir, zusammen mit verschiedenen Naturschutzverbänden, unseren Beitrag zum Erhalt dieser Baumarten. Darauf sind wir sehr stolz.

 

 

Naturschutzvertrag

Bereits vor einigen Jahren haben wir uns freiwillig vertraglich dazu verpflichtet, die wirtschaftliche Nutzung und Bearbeitung unser Weiden und Wiesen einzuschränken. Diese Maßnahme dient vor allem der Sicherung und Erhaltung von seltenen und bedrohten Wiesenpflanzen der „Roten Liste“. Die bei uns wachsenden Wiesenpflanzen werden als „Pflanzengesellschaft von europäischem Rang“ bezeichnet.

 

 

 

Schutzstreifen

In jedem Jahr werden entlang unserer Felder Schutzstreifen angelegt, die aus blühenden Kräuterarten und Nahrungspflanzen für das heimische Niederwild bestehen. Die Schutzstreifen bieten Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten zugleich. Neben Vögeln und Insekten fühlen sich dort auch die auf der „Roten Liste“ der bedrohten Tierarten geführten Rebhühner und Feldhasen wohl.

 

 

Fruchtfolge und Rückverfolgung

Um Produkte in der von uns gebotenen Qualität zu bekommen, ist es wichtig, eine weit gestellte Fruchtfolge einzuhalten. Die Fruchtfolge, wie sie von uns praktiziert wird, fördert und erhält die Fruchtbarkeit und Gesundheit des Bodens nachhaltig. Außerdem garantieren wir für eine Rückverfolgbarkeit der von uns gelieferten Produkte. Dem Endverbraucher ist es anhand einer Kennzeichnung möglich, das von ihm gekaufte Produkt bis auf das genau bezeichnete Feld, auf dem das Erzeugnis gewachsen ist und geerntet wurde, zurückzuverfolgen.

 

 

Brauchwasserkreislauf

Mit unserem hofeigenen Brunnenwasser reinigen wir Kartoffeln und Spargel, anschließend wird das Wasser biologisch gereinigt und dem Grundwasserkreislauf wieder hinzugefügt.
Dieses Verfahren ist umweltfreundlich und ressourcenschonend.

 

 

Soziales

Ebenso wichtig wie die Umwelt sind uns die Menschen.
Besonders jene, die bei uns arbeiten. Als Familienbetrieb sehen wir uns in der Verantwortung, auch unseren Mitarbeitern ein familienfreundliches und angenehmes Arbeiten zu bieten.